Synchronisationsförderband

Das Synchronisationsförderband ist ein sensorgesteuertes Rundriemen-Förderband, das Teiglinge zu Reihen ausrichtet und sie vor einem Ofen oder einer kritischen Übergabe mit wiederholbarem Takt freigibt. Farhat konfiguriert die Maschine um das Produkt herum, sodass Teigzustand, Geometrie, vorgelagerter Materialfluss und der nächste Prozessschritt feststehen, bevor das endgültige Modell freigegeben wird.

Synchronisationsförderband Farhat F48V1-7R110-ST, das die Teiglinge vor dem Ofen in Reihen ausrichtet

Backwaren aus dieser Anlage: Synchronisationsförderband

Die Aufgabe der Maschine ist klar umrissen: Sie ist ein sensorgesteuertes Rundriemen-Förderband, das Teiglinge zu Reihen ausrichtet und sie vor einem Ofen oder einer kritischen Übergabe mit wiederholbarem Takt freigibt. Ihr Nutzen liegt darin, einen kritischen Arbeitsschritt wiederholbar zu machen und dabei das Produkt für die nächste Stufe zu schonen. Farhat entwickelt Produktkontaktfläche, Antriebsanordnung, Sensorik, Einstellungen und Übergabegeometrie als ein System.

So funktioniert es

  1. Die Teiglinge laufen in der geprüften Referenzkonfiguration auf sieben Spuren ein.
  2. Lasersensoren erfassen die Position jedes einlaufenden Teiglings.
  3. Pneumatische Stoppelemente aus UHMW halten vorauslaufende Teiglinge kurzzeitig zurück.
  4. Die SPS gibt die ausgerichteten Reihen gemeinsam zum Ofen oder zum nächsten Förderer frei.

Technische Merkmale

  • Referenzlayout mit sieben Reihen: Für die F48V1 sind sieben Spuren auf einer Arbeitsbreite von 1.100 mm dokumentiert.
  • Spurweise Sensorik: Lasersensoren erfassen den Produkteinlauf.
  • Pneumatische Freigabeelemente: Reibungsarme UHMW-Elemente steuern jede Spur einzeln.
  • Rundriemenförderung: Die offenen Riemenabstände unterstützen Sensorik und kontrollierten Produktkontakt.
  • SPS-Taktung: Das System richtet die Reihen auf das Beschickungsfenster der nachgelagerten Station aus.

Produkte und Anwendungen

Das Synchronisationsförderband kommt für Pita- und Fladenbrot-Teiglinge, die Synchronisation des Ofeneinlaufs, den mehrreihigen Austrag aus Gärschränken sowie für Produkte infrage, die auf Rundriemen stabil liegen. Die Eignung wird mit dem vorgesehenen Teig oder Fertigprodukt bestätigt.

Integration in eine automatische Bäckereilinie

Die im Handbuch genannte Ausrichtungsquote wird nicht als Werbezusage verwendet. Die Leistung ist als Abnahmetoleranz zu formulieren, die an Produktabstand und Sensorbedingungen gebunden ist. Der Steuerungsumfang sollte Freigabebedingungen, Produktstauerkennung, Stopplogik für vorgelagerte Maschinen, Bereitschaftssignale nachgelagerter Stationen, Not-Aus-Bereiche und das Wiederanlaufverhalten festlegen.

Referenzdaten: Synchronisationsförderband

Die folgenden Werte beschreiben die hinterlegte Referenzkonfiguration; sie sind keine allgemeingültige Zusicherung für jedes Farhat-Projekt.

Geprüftes ReferenzmodellF48V1-7R110-ST
Reihen (Referenz)7
Riemen (Referenz)lebensmittelechte PU-Rundriemen, 4 mm
Ungefähre Abmessungen860 × 1.440 × 1.080 mm
Ungefähres Gewicht190 kg
Anschlussleistung0,55 kW
Druckluft4–6 bar

Informationen: Synchronisationsförderband

Häufige Fragen: Synchronisationsförderband

Es handelt sich um ein sensorgesteuertes Rundriemen-Förderband, das Teiglinge zu Reihen ausrichtet und sie vor einem Ofen oder einer kritischen Übergabe mit wiederholbarem Takt freigibt. Farhat liefert es als konfigurierte Maschine oder als integriertes Modul innerhalb einer Bäckerei-Produktionslinie.

Typische Anwendungen sind Pita- und Fladenbrot-Teiglinge, die Synchronisation des Ofeneinlaufs, der mehrreihige Austrag aus Gärschränken sowie Produkte, die auf Rundriemen stabil liegen. Die endgültige Eignung hängt vom Produkt ab; repräsentative Versuche werden empfohlen.

Die Leistung wird als Abnahmetoleranz angegeben, die an Produktabstand und Sensorbedingungen gebunden ist – nicht als pauschale Zusage einer einzelnen Ausrichtungsquote.

Ja, sofern eine Standortaufnahme oder geprüfte Zeichnungen die Einlauf- und Auslaufhöhen, die verfügbare Stellfläche, den Produktfluss, die Medienanschlüsse und die Steuerungsschnittstelle festlegen. Der Umfang einer Nachrüstung kann Übergabeförderbänder, Schutzeinrichtungen und softwareseitige Verriegelungen umfassen.

Farhat benötigt Produktdaten und Produktabstände, die Spuranzahl, das Beschickungsfenster des Ofens, die geforderte Leistung, die Medienversorgung, das Reinigungsverfahren, eine Werkszeichnung sowie Angaben zu den vor- und nachgelagerten Maschinen.

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